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Ortsbeschreibung aus dem Jahre 1895

Dorf, 33 km nordöstlich von Sternberg unweit des rechten Mohra Ufers in einem anmutigen, vom Seifenbache durchschlängelten Tale, hat 49 Häuser und 276 Einwohner (1895) 150 m. und 126 w. und zw. 240 Deutsche, 14 Slaven, 22 Polen , nach Konfession 267 Katholiken, 9 Protestanten und Grundstücke im Ausmasse von 157 ha 94 a 9 m2, bestehend aus mittelmässigem Ackerland, welches Korn, Hafer und Kartoffeln hervorbringt.

Neurode gehört zur Post und Pfarre nach Karlsberg und hat eine einklassige Volksschule mit 36 Schülern. Die Einwohner ernähren sich vom Ertrage der Landwirtschaft, vom Taglohne, von den Kohlenbrennerei und von der Arbeit in dem in der Nähe befindlichen Kupferhammer mit Walzwerk. Im Orte bestehen zwei Gasthäuser, eine Brettsäge, zwei Lohstampfen, eine Rotgerberei und noch einige andere Gewerbe. Auch ein Arzt befindet sich hier.

Das Dorf ist von Wäldern ringsumher eingeschlossen. Bedeutendere Erhebungen in der Nähe desselben sind der "Hohe Stein" 656 m hoch, im Süden und der "Spitzige Berg". Im Kupferhammergraben entspringt ein Eisensäuerling.

Geschichte: Neurode entstand unter Heinrich Johann Franz Grafen von Strattmann aus dem ausgerodeten Waldungen in dem Jahren 1694-1698.

Im Jahre 1775 zählte Neurode 28 Häuser und 159 Einwohner.

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