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Ortsbeschreibung aus dem Jahre 1895

Dorf mit 43 Häusern und 268 Einwohnern (1895) 131 m., 137 w., 23 km ostwärts von Sternberg im Gebirge in einen Seitentale des Feistritztales gelegen. Die Einwohner, welche aussliesslich katholisch und Deutsche sind, leben von Ladwirtschaft, welche hier einen mittelmässigen Ertrag abwirf und sich auf den Anbau von Korn, Gerste, Hafer Kartoffeln und Flachs beschränkt. Seibersdorf hat eine Grundfläche im Ausmasse von 679 ha 57 a und 39 m2. Im Süden des Ortes finden sich meist bedeutende Erhebungen, so der Wachberg 644m hoch, während sich im Nordosten ein ausgedehntes Plateau ausbreitet. In der Nähe fliesst die Feistritz, welche bei der Mühle der Dorfbach aufnimmt. Unweit des Dorfes und mit demselben durch einen gut erhaltenen Fahrweg verbunden, führt die Bezirkstrasse Domstadtl - Stadt Liebau vorüber.

Seibersdorf gehört zur Post und Pfarre nach Domstadtl, hat eine einklassige Volsschule mit 44 Schülern, zwei Schieferbrüche und eine Mühle.

Die St. Alfonskapelle mit einem Altar, dessen Bild der Neutitscheiner Maler Berger malte, erbaute die Gemeinde mit Beihilfe des Fürsten Alois von Liechtenstein im Jahre 1842. Dieselbe hat einen Kreuzweg von 14 Stationsbildern und auf dem Türmchen zwei kleine Glocken.

Ehemals wurde in Seibersdorf viel Flachs gebaut.

Geschichte: Um das Jahr 1560 kommt dieses Dorf unter dem Namen Boschowetz unter den zum damaligen Lehen Domstadtl gehörigen Orten vor.

Im Jahre 1775 zählte es in 33 Häusern 211 Einwohner.

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1945



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