Ortsbeschreibung aus dem Jahre 1895

Dorf, 8 km nordwestlich von Sternberg. Im Jahre 1895 mit 67 Häusern und 451 Einwohner slavischer Sprache und katolischer Religion (192 m, 259 w.) hat einklassige Volkschule mit 71 Schülern (1895), zu welcher auch Jilkendorf gehört, während beide Orte nach Gnoitz eingepfarrt sind. In der Nähe fliesst die Oskawa.

Die Grundtücke enthalten ein Ausmass von 369 ha 76 a, 1 m2, und bestehen aus gutem Ackerboden. Im Orte besteht eine Kapelle zur Auffindung des heiligen Kreutzes, welche von der Gemeinde erst nach 1806 erbaut worden sein dürfte, da dieselbe im Kircheninventar vom selben Jahre nicht enthalten ist. Ferner befinden sich hier zwei Gasthäuser, ein Kaufmann, eine Mühle und ein Gesangverein.

Geschichte: Libusch hiess in alten Stiftungsurkunden Luboš und gehärte im 12. Jahrhundert dem Kloster Hradisch. Im Jahre 1775 waren hier 39 Häuser und 237 Einwohner. Aus dem im Jahre 1786 aufgelösten herrschaftlichem Maierhofe entstand die Ansiedlung Jilkendorf. Deren Name führt es nach dem damaligen Oberamtmanne der Herrschaft Hradisch, Gilke.

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1945



MATRIKY PRO OBEC LIBOŠ (HNOJICE) 1648 - (1920)

KIRCHENBÜCHER FÜR GEMEINDE LIBUSCH