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Ortsbeschreibung aus dem Jahre 1895

Dorf, 23, 5 km nordöstlich von Sternberg, in einem sumpfigen Gebirgstale und von meist sumpfigen Waldungen umschlossen, zählt 70 Häuser und 416 Einwohner (1895) deutscher Sprache - 193 m. und 223 w. , davon 378 Katholiken, 18 Protestanten, hat eine Pfarre, eine einklassige Volksschule mit 70 Schülern und gehört zur Post nach Bärn.

Die Grundstücke im Ausmasse von 788 ha 90 a 15 m2 enthalten geringes Ackerland, welches Kosrn, Hafer und Kartoffeln hervorbringt.

Die angegrenzenden fürstliche Waldungen enthalten ausgiebige Sandsteinlager, woraus man Mühlsteine gewint.

Am Fuse des Sonnenberges gegen Westen sieht man im Walde Spuren eines Dorfes "Sommerau" genannt, welches dennen Bewohner, angeblich aus Furcht vor den Schweden, verlassen haben.

Die auf dem Friedhofe stehende Kirche zu Maria Himmelfahrt wurde in den Jahren 1811 - 1815 neu erbaut, an Stelle der alten im Jahre 1767 erbauten.

Die Einwohner leben von Feldbau, von der Viehzucht und Holzschlägerei. Im Orte bestehen drei Gasthäuser und eine Anzahl Handwerker.

Geschichte: Neuwaltersdorf entstand gleichwie Neurode unter Heinrich Grafen von Strattmann in den Jahren 1694-1698 aus ausgerodeten Waldungen und hiess ursprünglich Neudorf.

Im Jahre 1775 hatte es 63 Häuser und 365 Einwohner.

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